Ein tiefgreifendes Interesse an Mustern – in tektonischen Formationen, Musik und Sprache – sowie an den ihnen zugrunde liegenden Regeln prägt die Arbeit von Irmi Reiter.
Die Suche nach der Einfachheit hinter der Komplexität bildet dabei eine zentrale Triebkraft ihres künstlerischen Schaffens.
Ausgangspunkt der Arbeiten ist die Komposition – die Orchestrierung eines eigens entwickelten Regelwerks, geometrischer linearer Elemente, der Leinwand als Bildraum sowie der transformierenden Kraft von Feuer.
Durch Verdichtung, Verschiebung und Überlagerung entstehen Strukturen, die zwischen Kontrolle und Eigenständigkeit, Ordnung und Wandel oszillieren. Sichtbar werden Prozesse der Formbildung, in denen sich lineare Systeme entfalten, verdichten und transformieren.
Je nach Werkgruppe beziehen sich diese Prozesse auf musikalische Kompositionen, tektonische Bewegungen oder die poetische Transformation von Schrift und Sprache.
























